Mondin
Schwarzmond / Neumond
Schwarzmond ist der Zeitpunkt an dem kein Mond am Himmel zu sehen ist, genauer gesagt der Scheitelpunkt, an dem die Mondin vom Abnehmen zum Zunehmen wechselt. Verwirrender Weise ist der Schwarzmond eigentlich keine Phase, sondern ein einziger Zeitpunkt. Alle anderen Phasen des Mondes beziehen sich auf einen längeren Zeitraum.
Während der Zeit des Schwarzmondes ist das Tor zum Unterbewusstsein sehr weit offen. Es ist die Zeit der Ängste, der Unsicherheit, aber auch der Zeitpunkt in der Visionen und Träume besonders intensiv wahrgenommen werden können.
Die Rituale, die in dieser Zeit durchgeführt werden, können emotional unangenehm und schmerzhaft sein, aber sie sind auch hilfreich und reinigend. Es tut weh sich aus der Routine zu lösen und zu erkennen, dass einen der alte Weg nicht mehr voranbringt. Doch nur der Wandel kann Veränderung bringen.
Schwarzmond ist Orakelzeit – Tarot, Runen, Kugel… oder auch sehr gut geeignet um zu meditieren. In dieser Zeit ist es leichter beim Meditieren in einen Trancezustand zu gelangen.
Bei Neumond stehen Sonne, Mondin und Erde in genau einer Achse. In dieser Phase können wir uns neu ausloten und neue Projekte beginnen, denn der Neumond steht für einen Neuanfang. Diese Zeit ist also perfekt, um den vergangenen Monat zu reflektieren, Ziele für den neuen Monat zu setzen und den eigenen Fokus neu auszurichten.
Neumondwünschen
Ein ganz wunderbares Ritual zum Neumond ist das Neumondwünschen:
Bevor es an die Wünsche für die kommende Zeit geht sollte das Alte losgelassen werden. Deshalb lasse ich die letzten vier Wochen Revue passieren. Was habe ich erlebt, was ist mir gelungen und was war vielleicht weniger schön? Das alles schreibe ich auf und verbrenne den Zettel, so kann ich alles Alte mit dem Rauch ziehen lassen.
Danach beginnt das Neumondwünschen: Ich Schreibe auf, was ich mir für den nächsten Monat vornehmen will und was ich mir wünsche. Die Wünsche sollten dabei immer positiv formuliert sein und so geschrieben als wäre der Wunsch bereits eingetreten. Diesen Zettel verbrenne ich ebenfalls und gebe die zurück gebliebene Asche in einen Fluss.
Das Ausräuchern der Wohnung ist ebenso ein schönes Ritual zum Neubeginn. Dadurch kann alles Alte herausgetragen werden um Platz für neue Energien zu schaffen. Kräuter, die sich dafür besonders gut eignen sind Zitronenschalen und Melisse.
zunehmender Mond
Nach dem Neumond sehen wir langsam wie die rechte Seite der Mondin wächst. Die Mondsichel nimmt zu. Die Phase des Wachsens. Wir freuen uns über neues Input und nehmen Dinge in Angriff. Zeit für Good Vibes!
Auf Jahreszeitenebene entspricht sie dem Frühling, einer Zeit des Wachstums, wenn die Samen zu wachsen beginnen. Die Phase der wachsenden Mondin beginnt 3,5 Tage nach Neu- bzw. Dunkelmond. Es ist die Zeit des Wiedererwachens, in der wir voller Elan an unseren Plänen zu arbeiten beginnen.
Wachsende Mondenergien sind magnetisch und helfen, neue Dinge in dein Leben zu ziehen. Wenn der Mond heller wird, werden die Wachstumsenergien stärker. Während der zunehmenden Mondin ist es auch eine gute Zeit, alte Denk- und Verhaltensmuster loszulassen, so dass wir Raum haben, Neues in unser Leben zu bringen.
Rituale
Rituale für die zunehmende Mondin:
Erstelle einen Zielplan (Visionboard)
Starte ein neues Tagebuch mit Listen, Inspiration, Gedanken und Ideen
Schreibe Deine Intention, die Du Dir bei Neumond gesetzt hast, auf einen Zettel und wiederhole sie
Wiederhole Dir Affirmationen für Selbstliebe, Selbstvertrauen und Zuversicht
Nimm Herausforderungen an und stelle Dich ihnen produktiv
Überlege Dir, was Du in Dein Leben anziehen möchtest
Der zunehmende Mond ist auch eine gute Zeit für körperlich anstrengende Praxis
Vollmond
Die intensivste, emotionalste Phase. Das, was wir zu Neumond gestartet haben, hat seinen Höhepunkt nun erreicht. Die Zeit des Vollmondes eignet sich besonders gut zum Loslassen von Energien, Verhaltens- und Denkmustern und Blockaden, die dir nicht mehr dienen. Eine gute Zeit, um mit Salbei zu räuchern und zu reinigen.
Rituale zu Vollmond
Journaling und Verbrennen
Schreibe all deine destruktiven Gedanken und negativen Glaubenssätze auf und verbrenne diese dann. Das Verbrennen ist ein schönes Symbol und auf diese Weise kannst du deinen Ballast nicht nur auf energetischer Ebene loslassen.
Vergebungsritual
Wenn wir uns einmal bewusst machen, dass uns Wut, die dadurch in uns entsteht nur blockiert und eigentlich nichts an der Situation ändert, wird uns klar, dass es an der Zeit ist loszulassen. Ganz gleich, ob du einer anderen Person oder dir selbst vergeben möchtest: Der Vollmond eignet sich wunderbar dafür.
Auch hier kannst du alle Personen und Taten auf Zettel schreiben und diese verbrennen. Stell dir dabei die Person und Situation, der du vergeben möchtest vor deinem inneren Auge vor und baue ein positives Gefühl auf. Eine passende Affirmation wäre: „Ich vergebe dir und lasse los“.
Liebesritual
Es ist KEIN Liebeszauber, die ich an Vollmond durchführe. Es geht vielmehr darum, in ein tiefes Gefühl der (Selbst)Liebe zu kommen. Loslassen kann man Dinge am besten, wenn man sie im ersten Schritt akzeptiert. Es geht darum den Fokus auf das zu setzen was uns die Dinge der vergangenen Tage positives mitgegeben haben. Was bleibt ist Liebe – für dich selbst, das Leben und die Personen in deinem Leben.
Meditation
Während des Vollmondes herrscht eine besondere Energie, die sich perfekt zum Meditieren eignet.
Räuchern
Auch ein Räucherritual ist zum Vollmond wunderschön. Besonders gut geeignet hierfür sind Myrrhe und Mohn.
Die Monate und ihre Vollmonde
Januar: Wolfsmond, Hartmond, Hartung, Eismond
Februar: Schneemond, Hornung, Sturmmond, Hungermond
März: Wurmmond, Fastenmond
April: Rosa Mond, Ostermond, Grasmond
Mai: Wonnemond, Blumenmond, Pflanzmond
Juni: Erdbeermond, Honigmond, Brachmond, Brachet
Juli: Bockmond, Heumond
August: Störmond, Ernting, Blitzmond
September: Erntemond, Maismond, Herbsting
Oktober: Jägermond, Weinmond, Blutmond
November: Nebelmond, Nebelung, Bibermond
Dezember: Kalter Mond, Julmond, Frostmond
abnehmender Mond
Die Phase der abnehmenden Mondin ist der Jahreszeit des Herbstes zugeordnet, einer Zeit des Loslassens. Nun heißt es, die angefangenen Dinge fertigzustellen, zu einem Abschluss zu bringen, Entscheidungen treffen und neu bewerten. Diese ruhigere Phase nutzen wir, um zu sehen, was aus dem Neumond-Plan geworden ist – reflektieren. Und wir überlegen schon, was uns im kommenden Zyklus begleiten darf.
Rituale für den abnehmenden Mond
Schreibe Dir auf, was Du loslassen möchtest und bewahre den Zettel bis zum nächsten Vollmond auf
Räuchere und reinige Deine Räume
Schreib Dir die unerledigten / unfertigen Projekte auf, die Du fertigstellen möchtest
Selbstfürsorge betreiben: Massage, ein schönes Bad, Dich verwöhnen, lesen, Musik hören, tanzen…
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